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Dentsply Sirona CAD/CAM: der gesamte digitale Workflow für die moderne Zahntechnik

Das Zeitalter der Digitalisierung stellt das zahntechnische Labor vor eine Reihe von Herausforderungen. Neue Fertigungsverfahren, eine immer engere Zusammenarbeit mit dem Zahnarzt sowie steigende Ansprüche an Qualität, Wirtschaftlichkeit und Geschwindigkeit setzen ein modernes und flexibel einsetzbares CAD/CAM-Equipment voraus. Hierfür bietet Dentsply Sirona CAD/CAM mit den offenen Komponenten seines inLab-Systems ein umfassendes Konzept an. Vom Laborscanner über CAD- und CAM-Softwares bis hin zu Fräsmaschinen, Sinteröfen und Werkstoffen für die computergestützte Fertigung wird der Zahntechniker an den für ihn relevanten Punkten des digitalen Workflows bei Dentsply Sirona CAD/CAM fündig.

Der gesamte digitale Workflow aus einer Hand: Das inLab-System bietet alles vom Scanner bis zum Sinterofen und ist gleichzeitig offen für die Kombination mit anderen Systemen.

Bensheim/Salzburg. Nahezu jede zahntechnische Arbeit beginnt mit dem Abdruck – entweder konventionell mit Abformmasse hergestellt oder digital mit einem Intraoralscanner. Das inLab-System ist für beide Szenarien gleichermaßen gut gerüstet. Der offene Extraoralscanner inEos X5 digitalisiert den konventionellen Abdruck oder das Modell unabhängig von der Indikation mit extrem hoher Genauigkeit, ein entscheidender Vorteil unter anderem für die implantatgetragene Prothetik. Die Ergebnisgenauigkeit des inEos X5 wurde mit der inLab SW 16.0 nach DIN EN ISO 12836:2015 überprüft. Die Genauigkeit am Normprüfkörper „Brücke“ wurde mit 2,1 µm ± 2,8 µm nachgewiesen.

Arbeitet der Behandler mit einem Intraoralscanner von Dentsply Sirona, so werden die digitalen Abform- und Auftragsdaten komfortabel online über Sirona Connect direkt in die inLab CAD Software des zahntechnischen Labors übertragen. Dank der optionalen STL-Schnittstelle hat das Labor die Wahl, die virtuelle Konstruktion mit inLab oder einer anderen CAD-Software vorzunehmen. Zudem können auch digitale Abformdaten von Intraoralscannern anderer Hersteller in die inLab CAD Software importiert werden.

Vielseitige Software für herausragendes Design

Der weitere Konstruktionsweg mit der inLab CAD Software eröffnet dem zahntechnischen Anwender ein umfangreiches Indikationsspektrum mit durchdachtem Workflow, benutzerfreundlichen Bedienelementen und bedarfsgerechtem Preiskonzept. Die aktuelle inLab CAD SW 16.0 bietet darüber hinaus Neuerungen über alle CAD-Module hinweg. Direkt verschraubte Brücken und Stege auf Implantatniveau sowie Schienen und Abformlöffel erweitern das Einsatzgebiet der Software. Als einzige Labor-Software am Markt ermöglicht inLab mit der kieferorientierten Biogenerik (J.O.B.S. = Jaw Orientated Biogeneric Setting) eine patientenindividuelle Aufstellung der Zähne in kürzester Zeit und mit minimalem Korrekturaufwand, auch für großspannige Arbeiten. Die inLab CAD SW 16.0 erweitert diesen Komfort um die neue Funktion inLab Check, einer FEM-Analyse von Restaurationen auf kritische, stresssensible Bereiche – eine praktische Unterstützung bei der Konstruktion von großen und komplexen Fällen oder bei engen Platzverhältnissen.

Mehr Freiheiten dank moderner Hardware

Von der Konstruktion zur Fertigung: Das Labor kann im inLab System durchgängig arbeiten oder über die offene Schnittstelle einzelne inLab Komponenten in bestehende CAD/CAM-Ausstattungen integrieren, um inLab-Restaurationsdaten mit Fräsmaschinen anderer Hersteller auszuarbeiten. Umgekehrt sind die inLab Fertigungseinheiten inLab MC X5 und inLab MC XL offen für den Import von Restaurationsdaten. Die 5-achsige Fräsmaschine inLab MC X5 überzeugt in mehrfacher Hinsicht durch ihre Vielseitigkeit und Produktivität. Sie fräst und schleift Ronden und Blöcke, je nach Werkstoff trocken oder nass. Als universelle Produktionseinheit ist sie für die Verarbeitung eines breiten Materialspektrums ausgelegt: von Zirkonoxid über Kunststoff, Komposit, Wachs, Sintermetall bis hin zu Glas- und Hybridkeramik. Darüber hinaus können einteilige individuelle Titan-Abutments aus vorgefertigten Titanrohlingen mit der inLab MC X5 im eigenen Labor gefertigt werden. Die Fräsmaschine ist auch offen für eine freie Materialauswahl und bietet dem Anwender darüber hinaus den Vorteil abgestimmter Bearbeitungsprozesse für die Fräs- und Schleifmaterialien von Dentsply Sirona und ausgewiesener Materialpartner.

Werkstoffvielfalt auf höchstem Niveau

Das inCoris Rondensortiment von Dentsply Sirona CAD/CAM erstreckt sich über klassisches und voreingefärbtes Zirkonoxid, PMMA Guide für Bohrschablonen sowie das Sintermetall inCoris CCB. Jede inCoris-Ronde von Dentsply Sirona ist mit einem QR-Code versehen, der über eine Webcam komfortabel in die CAM Software eingelesen werden kann. Sämtliche Materialangaben wie Rondenname, Farbe, Höhe, LOT, Sinterschrumpf und weitere Infos werden somit automatisch in die Werkstückübersicht übernommen. Der Anwender spart wertvolle Eingabezeit und hat stets einen optimalen Überblick über seinen verfügbaren inCorisRondenbestand.

Der Sinterofen inFire HTC speed schließlich rundet die Angebotspalette von Dentsply Sirona CAD/CAM ab. Er ist für alle Sintermaterialien geeignet, die für die Verarbeitung mit den inLab-Fertigungseinheiten validiert wurden und bietet Zeitvorteile durch spezielle Speed- und Superspeed-Programme. Darüber hinaus ermöglicht der inFire HTC speed das Sintern von Nichtedelmetall in nur einer Ofenkammer.

Mit dem inLab System kann das zahntechnische Labor auf zwei wesentliche Vorteile zurückgreifen: Der digitale Herstellungsprozess lässt sich sowohl durchgängig und aufeinander abgestimmt mit den leistungsstarken inLab Komponenten realisieren. Alternativ können einzelne Hardware-, Software- und auch Werkstoffkomponenten über die offenen Schnittstellen von inLab in andere CAD/CAM-Lösungen integriert werden – weil Zahntechniker Freiheit brauchen.

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